Ausstellungsorganisation


Die Organisation einer Ausstellung besteht aus verschiedenen Bausteinen – der konzeptionellen Arbeit, der technischen Umsetzung, der personellen und künstlerischen Betreuung, der textlichen Vermittlung, der Öffentlichkeitsarbeit und des unterstützenden Begleitprogramms. Die Komplexität und der Abwechslungsreichtum dieses Berufes begeistert mich seit meiner Studienzeit und hat mich beruflich in unterschiedlichste Institutionen und Aufgabenfelder geführt.

 

Ich stehe Ihnen mit meiner Fachkompetenz für alle Bereiche des Ausstellungswesens zur Verfügung. Sie können mich jedoch auch für einzelne Komponenten der Ausstellungsorganisation und Öffentlichkeitsarbeit buchen. Für die Realsierung von Flyer, Katalogen und Filmen arbeite ich mit professionellen Partnern aus dem Bereich der Graphikgestaltung und Fotografie zusammen.


KURATIERTE AUSSTELLUNG

 

Kuratierte Ausstellungen umfassen von kunsthistorischer Aufarbeitung, Ausstellungsorganisation, Menschenführung und Kommunikation alle Aspekte des Ausstellungswesens. Als Ausstellungsorganisatorin verstehe ich mich hierbei als zentralen Ansprechpartner für den Künstler, die Mitarbeiter der ausstellenden Institution, den Medien und der Öffentlichkeit. Als Kunsthistorikerin stehen mir bei der Konzeptionierung mein Wissen um Geschichte, kunsthistorische Entwicklungen, Werktechniken und Ausstellungsdidaktik zur Seite sowie ein Gespür für regionale Besonderheiten und dem Herausstellungsmerkmal des Künstlers. Meine Freude an allen Formen der Kommunikation nutzen mir hierbei sowohl bei der Vermittlung als auch der Organisation. All diese Komponenten optimal zu vernetzen und zu organisieren ist mir ein Anliegen.

  

Die Leistungen einer kuratierten Ausstellung beinhalten:

Konzept, Organisation, Katalogtext, Texte für Flyer und Einladungskarten, Eröffnungsrede, Pressetext, Pressebetreuung


Referenzen

• Von 2011 bis 2015 habe ich als 1. Vorsitzende des Kunstvereins Ebersberg e.V. das Profil des Vereins maßgeblich gestaltet. Ich habe ein neues Konzept für den Verein erarbeitet und das Ausstellungsjahr unter ein Moto gestellt, das durch eine von mir kuratierte Ausstellung und einem begleitenden Jahresprogramm repräsentiert wurde.

• 2014 kuratierte ich das 1. Skulpturenprojekt der Stadt Ebersberg. Dafür gestaltete der Künstler Philipp Geist ein zweitägiges Lichtevent im Klosterbauhof vor dem Kunstverein zu dem über 500 Besucher erschienen.

• 2016 organisierte ich als Kuratorin die Fotoausstellung des Frankfurter Fotografen Mathias Lyssy und begleite ihn aktuell mit einer auf ihn zugeschnittenen PR- und Öffentlichkeitsarbeit.


PROJEKTLEITUNG

 

Die Projektleitung ist Dreh- und Angelpunkt bei der Organisation einer Ausstellung. Der Projektleiter ist der starke Partner an der Seite des Künstlers, der seine konzeptionellen Vorstellungen mit dem Ausstellungsteam realisiert. Als Projektleiter kann ich nicht nur mein Wissen um museumsdidaktische Anliegen dem Künstler zur Verfügung stellen, sondern auch seine künstlerischen Vorstellungen in Worte fassen und den Medien vermitteln.

  

Die Leistungen einer Projektleitung beinhalten:

Organisation des Aufbaus, Pressetext, Pressebetreuung


Referenzen

• Die anspruchsvollste Projektleitung übernahm ich von 2000 bis 2001für die Konzeptionierung und den Aufbau der Dauerausstellung der Ägyptischen Sammlung im Neubau des Roemer-Pelizaeus-Museum in Hildesheim. Neben der Projektleitung für die Organisation des Ausstellungsaufbau über eine 1400 qm große Präsentationsfläche und eines 11-köpfigen Teams war ich auch für Erstellung der Ausstellungstexte verantwortlich.

 Während meiner Zeit als 1. Vorsitzende des Kunstvereins Ebersberg e.V. habe ich nicht nur die Projektleiter der einzelnen Ausstellungen betreut, sondern ebenfalls für die überregional ausgeschriebene Jahresausstellung (im Wechsel ausgezeichnet durch den Kunstpreis der Stadt Ebersberg oder das Landratsamt) als Projektleiter bei Ausschreibung, Organisation und Pressebetreuung mitgewirkt. Die Organisation eines so bedeutenden Ausstellungs-Events – mit Preisverleihung, Katalogherstellung und der Zusammenarbeit von über 50 Künstlern – war immer eine reizvolle Herausforderung!


ERÖFFNUNGSREDE

 

Die Eröffnungsrede ist der wichtigste Aspekt einer Vernissage. Sie öffnet, wie der Name schon impliziert, den Besuchern den Zugang zur Ausstellung. Als Kunsthistoriker nutze ich meine kommunikativen Fähigkeiten, um die bildliche Sprache des Künstlers in Worte zu umschreiben. Eine Eröffnungsrede ist eine spannende Verbindung von Fachkompetenz und Entertainment. Wie kann ich das Auditorium mit einer kurzen verbalen Form über Künstler und Kunst informieren, unterhalten und begeistern? Jede Eröffnungsrede ist für mich immer wieder ein Vergnügen!

 

Die Leistungen einer Eröffnungsrede beinhalten:

Text, Vortrag


Referenzen

• Meine erste Eröffnungsrede habe ich für den Künstler Helmut Middendorf 1995 bezüglich seiner Ausstellung „Omonia“ im Kunstverein Göttingen e.V. gehalten. Seitdem habe ich unzählige Eröffnungsreden für Museen, Kunstvereine und Künstler erstellt.


FÜHRUNG

 

Die Leitung einer Führung durch die Ausstellung ist die erste Erfahrung, die ein Student der Kunstgeschichte mit seinem zukünftigen Beruf macht. Es ist spannend durch eine gehängte Ausstellung einen Führungslinie zu ziehen, verschieden Schwerpunkte zu finden und das thematische Ausstellungskonzept zu konzentrieren. Die Besucher einer Gruppe durch die richtigen Worte, Gefühle und Entertainment zu fassen, für die Objekte zu begeistern und sie so für wissenschaftliches Hintergrundwissen zu öffnen, ist jedes Mal eine Herausforderung. Auf jede Gruppe muss man sich neu einstellen, die kommunikative Verbindung herstellen – das macht jeweils die eigene Führung wieder neu und einzigartig!

 

Die Leistungen einer Führung beinhaltet:

Konzept, Text, Führung


Referenzen

• Meine erste Führungstätigkeit habe ich 1987 für das alte Roemer-Pelizaeus-Museum in Hildesheim über „Ägyptens Aufstieg zur Weltmacht“ übernommen. Von 1995 bis 2004 war ich neben meiner Tätigkeit als Pressereferentin auch für die Führungen durch die Ausstellungen des Göttinger Kunstvereins zuständig. Daneben habe ich schon immer freiberuflich Führungen angeboten.


KATALOGTEXT

 

Der Schwerpunkt eines Katalogtextes liegt, ganz anders als bei der Eröffnungsrede, nicht in der unterhaltenden, sondern in der kunstanalytischen Vermittlung einer Ausstellung. Der Kunsthistoriker mittels seiner Worten und der Künstler mittels Werken müssen hier zur Harmonie zusammenfinden. Für den Künstler ist der Katalog ein wichtiges Dokument für sein Archiv und zur weiteren Bewerbung bei Ausstellungsinstitutionen. Es ist das Einzige was von einer Ausstellung übrig bleibt und sein Schaffen dokumentiert! Die Erstellung eines Katalogtextes erweckt den Wissenschaftler in mir, der in die Tiefen eine Werkes eintauchen, seine Komponenten zerlegen und analysieren und es in den Kontext künstlerischer Traditionen einbetten will! Infiziert wurde ich mit dieser Leidenschaft schon 1985 als ich meine ersten Katalogtexte zur Ausstellung „Entdeckungen“ in der Hypo-Kunsthalle München geschrieben habe.

 

Die Leistungen eines Katalogtextes beinhalten:

Kunstanalyse, Text 



Referenzen

• Meinen ersten Katalogtext habe 1985 geschrieben, als ich an den Katalogtexten zur Ausstellung „Entdeckungen“ in der Hypo-Kunsthalle München mitwirken durfte. Seitdem habe ich Katalogtexte für unterschiedlichste Medien, Einrichtungen und Künstler geschrieben.